Zu den fünf Türmen am Salzquell

Kurzchronik

Wichtige Daten und Etappen unserer Loge

Am 11. Mai 1885 wurde die Loge „Zu den fünf Türmen am Salzquell“ in Halle (Saale) unter der Großloge Royal York zur Freundschaft gestiftet. Der Name bezieht sich auf die fünf Türme des Marktplatzes, den Roten Turm und die vier Türme der Marktkirche, sowie auf die darunterliegende Salzquelle.

Am 18. Oktober 1885 erfolgte die Lichteinbringung durch den Großmeister Br. Herrig.
Am 13. November 1887 wurde das neue Logenhaus in der Albrechtstraße eingeweiht. In der Folgezeit bestand ein enger und freundschaftlicher Kontakt zu den Tochterlogen der Großloge Royal York, insbesondere zu „Hapokrates“ in Magdeburg, „Ludwig zum Palmenbaum“ in Köthen sowie zu den weiteren Halleschen Logen.

Während der Jahre 1914 bis 1918 leitete Br. Weschke als Meister vom Stuhl die Loge. In einer Rede aus dem Jahr 1925 beschrieb er die Kriegs- und Nachkriegszeit als eine außerordentlich schwere Phase für die Freimaurerei, geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen Erschütterungen und grundlegenden Herausforderungen für die maurerischen Ideale.

Im Jahr 1916 wurde der Innere Orient Halle (Saale) gegründet.

Am 10. März 1934 stellte eine Generalversammlung die Aussichtslosigkeit des Fortbestands der Loge unter den Bedingungen des Nationalsozialismus fest. Es wurde über Auflösung und Liquidation abgestimmt; der Beschluss erfolgte nahezu einstimmig. Am 8. März 1935 wurde die Loge endgültig aufgelöst.

Am 26. Oktober 1937 wurde das Logenhaus weit unter Wert an die Stadt Halle verkauft.

Nach 58 Jahren der Unterbrechung erfolgte am 8. Mai 1992 die Wiedergründung der Loge durch das Engagement der Brüder der Loge „Zum hellleuchtenden Stern“ aus Celle.

Am 20. September 1992 fand die erneute Lichteinbringung durch den Großmeister der AFuAM, Br. Höhmann, unter Beteiligung zahlreicher Brüder statt.

Gründung und frühe Jahre

11. Mai 1885:

  • Stiftung der Loge „Zu den fünf Türmen am Salzquell“ in Halle (Saale)

  • Zugehörigkeit zur Großloge Royal York zur Freundschaft

  • Namensherkunft:

    • Fünf Türme des Halleschen Marktplatzes

    • Roter Turm + vier Türme der Marktkirche

    • Bezug zur Salzquelle unter dem Markt

18. Oktober 1885:

  • Lichteinbringung durch Großmeister Br. Herrig

13. November 1887:

  • Einweihung des Logenhauses in der Albrechtstraße

Vernetzung und Entwicklung

Enge Kontakte zu Tochterlogen der Großloge Royal York, u. a.:

1916:

  • Gründung des Inneren Orients Halle (Saale)

Kriegs- und Krisenzeiten

1914–1918:

  • Leitung durch Meister vom Stuhl Br. Weschke

1925 (Rückblicksrede Weschkes):

  • Beschreibung der Zeit als:

    • gesellschaftlich erschütternd

    • besonders schwierig für die Freimaurerei

    • Herausforderung für maurerische Ideale

Auflösung in der NS-Zeit

10. März 1934:

  • Generalversammlung erklärt Fortbestand unter NS-Bedingungen für aussichtslos

  • Abstimmung über Auflösung und Liquidation

8. März 1935:

  • Endgültige Auflösung der Loge

26. Oktober 1937:

  • Verkauf des Logenhauses weit unter Wert an die Stadt Halle

Wiedergründung und Gegenwart

Wieder-gründung und Gegenwart

8. Mai 1992:

20. September 1992:

  • Erneute Lichteinbringung

  • Durchführung durch Großmeister der AFuAM, Br. Höhmann

Seit 2017:

  • Logensitz in der Heinrich-und-Thomas-Mann-Str. 26, Halle (Saale)